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… müssen sein. Manchmal jedenfalls. Bei kleineren Teilen hält sich das in Grenzen, aber wenn das Pubertier einen Wunsch äußert, dann wird es schon etwas aufwendiger.

 

Momentan ist es so, dass ich nicht weiß, wo ich eigentlich anfangen soll. Da ist ein Kleinteil für die Tochter der Bekannten auf den Nadeln. Das Kleidchen für unsere kleine Prinzessin wollte ich eigentlich auch schon längst fertig haben. Für die kleine Maus muss/soll ich noch eine zweite “Hello Kitty®”-Hose stricken. Ein Sommermützchen wurde auch gewünscht. Allerdings habe ich bis Dato noch keinerlei Antwort auf die Fragen, die ich stellte bekommen. Ergo ist dieses Mützchen jetzt eben nach ganz hinten gerutscht. Tja und dann kam das Pubertierchen und äußerte einen großen Wunsch. Nun gut, groß im Vergleich zu den kleinen Kleidungsstücken, die genadelt oder neu genadelt werden müssen.

Dem Wunsch entspreche ich natürlich gern, ist es doch mein “Söhnchen” (dat Kerlchen ist fast einen Kopf größer als ich), der selbigen äußerte. Gewünscht war/ist, dass es kuschelig weich sein soll. Kein Problem, ich habe tolle wunderweiche Polwarth-Fasern von meinem Schätzelein.  Diese habe ich nun fertig versponnen, zweifach gezwirnt, gehaspelt, stranguliert,  gebadet, vermöbelt und trocknen lassen. Schritt 1 ist also abgehakt. Ein weiterer Wunsch, eine Färbung in Wunschfarbe und diese dann im Farbverlauf. Oha. Wunschfarbe kein Thema, Verlaufsfärbung natürlich auch nicht, aber ….  Das Kind ist, wie schon geschrieben, einen Kopf größer als ich. Ich messe 165 cm in der Höhe – auf die Breite legen wir mal den Mantel des Schweigens *lach. Ich kurbelte also ca. 900 m Wolle zum Strickschlauch am Stück. Leute, das gibt Muckis oder einen Tennis-Arm *gg. Die Kurbelei ist aber auch abgehakt. Jedenfalls vorläufig, denn ich muss mit Sicherheit noch mal nachkurbeln. Dann aber nicht in so großem Stil.

Im Bild bin ich längst noch nicht fertig mit der Kurbelstrickerei. Doch man sieht schon, dass das ein etwas längerer Schlauch wird.

Heute habe ich mir dann die Zeit genommen, um zu färben. Wie gesagt, Wunschfärbung im Farbverlauf. Als ich diese große Strickschlauchrolle sah, kam mir die Idee, dass ich doch einen Holzstab (Kochlöffelstab oder ähnliches, der in der Breite über den Färbetopf gelegt werden kann) nutzen könnte. Gedacht, getan. Ich habe also den Strickschlauch um den Holzstab gewickelt (einfach den Stab an den Anfang des Schlauches legen und dann aufrollen zu einer dicken Rolle). Holzstab mit Strickrolle habe ich dann auf den Färbetopf gelegt und konnte so ganz langsam und gleichmäßig das Gestrick ins Färbebad gleiten lassen. Das ist einfacher und angenehmer, als den Schlauch so nach und nach einzutauchen.

Die Färberei ist somit auch erledigt und abgehakt. Mit Sicherheit werde ich aber noch nachfärben müssen, doch das bleibt abzuwarten. Das Pubertierchen ist zwar groß, aber auch sehr schlank. Das wiederum ist sehr von Vorteil.

Das ist die Wunschfärbung. Von Dunkelschwarz zu heller werdendem Grau. Leider waren die Lichtverhältnisse heute nicht optimal. Meine Kamera mag die Farbe auch nicht wirklich, im Gegensatz zu mir. Mir gefällts nämlich auch sehr gut.

Morgen wird dann wieder geribbelt, gehaspelt, stranguliert, gebadet und dann wird am WE angestrickt. Bis dahin werde ich hoffentlich schon eins der Kleinkind- bzw. Babyteilchen fertig genadelt haben.

Ich wünsche allen frohe Pfingstfeiertage mit hoffentlich besserem und vor allem trockenem Wetter!

Bis bald

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… des Jahres reichen.

Es ist ja allgemein bekannt, dass ich ungern Socken stricke. Nicht, dass ich es nicht kann. Es macht mir einfach keinen Spaß. Sicher bewundere ich so manch schöne Mustersocke. Aber selbst Socken stricken? Das geht gar nicht. *lach Aber ich trage handgestrickte Socken sehr gern! :D

Nun haben wir bei den kreativen Viren auch endlich mal ein Sockenwollewickelwichteln (was für ein Wort *lach) durchgeführt. Wichteln macht Spaß, also habe ich teilgenommen. Zur Option standen Socken oder Tuch stricken. Da ich auch müde geworden bin beim Tücher stricken, entschied ich mich für Socken. Mein eigener Vorrat an selbstgestrickten Socken geht wegen Lochfraß und im Zeitloch verschwindender Socken langsam zur Neige. Es müssen also neue her. Mein Schätzelein, das immer noch nicht wieder bloggt *möpper,  hat mir zwar auch wunderweiche, schicke Socken geschenkt *knutscher, aber das ist wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Socken sind für mich Ersatzhausschuhe *gg.  Nur, dass ich sie eben täglich wechsle.

Meine Wichtelfee war die liebe Zahnfee. Wie ich gerade sehe, bloggt sie auch seit Ewigkeiten nicht mehr. Mädels, was ist denn los? *gg Andrea hat mir eine wunderschöne Farbe auf die Wolle gezaubert. Semisolid. Ich mag kunterbunte Sockenwolle einfach nicht und schon gar nicht, wenn man Mustersocken strickt. Diese kunterbunten Farben fressen so ziemlich jedes schöne Muster, leider. Schade um die Arbeit, die sich viele Strickerinnen machen und doof, wenn man dann davon so gar nichts sieht! Doch das muss jeder für sich selber entscheiden.

Die Strickerei an den Socken war gestaffelt. Es durfte immer nur von Päckchen zu Päckchen gestrickt werden. Das heißt stricken, bis ein Überraschungspäckchen aus dem Gewickel fällt und dann erst am nächsten Tag wieder weiter stricken bzw. so lange, bis das nächste Päckchen fällt. Ich hatte Glück. Ich konnte die erste Socke in einem Rutsch durchstricken und von der zweiten auch schon recht viel. Dann purzelten so nach und nach tolle Geschenke für den Kater und für meine Männer Naschkram (also nicht, dass der Kater den gleichen Naschkram hatte, wie die Jungs *lach), für mich duftender Badezusatz, Duschgel, Taschenbaumler, Zauberhandtuch usw. Es hat Spaß gemacht. Bedingt durch die frauliche Neugier war man angespornt die Socken zu stricken. Schließlich wollte frau ja wissen, was in jedem Päckchen verborgen ist. Weitere Bedingung war, dass wirklich alles an Wolle verstrickt werden sollte, denn am Ende des Gewickels sollte sich die Wichtelfee auf der Banderole, die zur Wolle gehört, outen. Was habe ich gemacht? Richtig, ein zweites Paar Socken gestrickt. Den Rest Wolle einfach Pi mal Daumen aufgeteilt auf zwei Nadelspiele und mit hübscher schwarzer Sockenwolle gemixt. Auch das gefällt mir unheimlich gut. Hier aber nun endlich das Ergebnis.

Links im Bild die “gemixten” Socken, rechts die Mustersocken. Gestrickt habe ich Gladys. Das Muster hat sehr viel Spaß gemacht und passte in mein Beuteschema. Ich mag einfache, aber wirkungsvolle rechts-links-Muster.  Aus dem wirklich letzten Fitzelchen Wolle habe ich dann einfach in Zusammenarbeit mit der hübschen schwarzen Wolle noch einen Beekeeper gestrickt. So ist wirklich alles verstrickt worden.

Bedanken möchte ich mich hier auch noch mal bei Dani und meinem Wollhexl für die tolle Organisation. Habt ihr zwei Mädels wirklich Klasse gemacht. Mir hat das Wichteln selbst sehr viel Spaß gemacht. Aber ich brauche trotzdem eine Pause von der Sockenstrickerei, auch wenn ich das Gladys-Muster noch mal stricken werde. Aber nicht in den nächsten Tagen *lach.

Euch wünsche ich nun einen sonnigen Start in die neue Woche. Bis demnächst!

 

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Schon wieder …

… ist so viel Zeit vergangen seit meinem letzten Blogeintrag. Dabei wollte bzw. habe ich ja doch einiges zu zeigen. Aber oft fehlt die Lust zum Texten oder – wie momentan – die Lust, zu digifieren.

Damit sich aber nicht zu viel ansammelt und ich somit komplett den Überblick verliere, hier schon mal ein Anfang. (Ich gestehe, das Bild hatte ich schon auf der Festplatte im entsprechenden Ordner.)

Momentan dreht sich bei mir bzw. meinem Hobby fast alles um die Herstellung praktischer und trotzdem nicht zu langweiliger Baby- und Kleinkinderkleidung. Habe ich vor nunmehr ca. 2 Wochen für die Tochter einer Bekannten das Kleidchen fertig gestellt, so ist nun wieder unsere kleine Prinzessin dran. Die Mama wünschte sich irgendwas mit der berühmten Katze, die sowohl auf “Hello”, als auch auf “Kitty” hört. :cool:

Ich habe also gesucht, überlegt, weiter gesucht und wurde fündig. Eine Hose sollte es werden. Ansich kein Problem. Die Hose war schnell gestrickt. Aber das Aufsticken des Gesichtes. Gar nicht mein Ding. :oops: Ständig musste ich darauf achten, dass ich beim Sticken (innen) nicht die Maschen des Vorderteils mit festnähe usw. Notbehelf war dann eine CD-Hülle. Damit ging es dann. Das Ergebnis – naja. Man erkennt, was es darstellen soll. :mrgreen: Aber seht selbst.

(Kaufanleitung)

Das linke Auge ist etwas windschief. Doch ich denke, dass das beim Tragen durch die Körperbewegung nicht so auffällt. Ich überlege auch immer noch, ob ich am Vorderteil nicht doch noch ein Blümchen o. ä. anbringen werde. Das aufgestickte Gesicht ziert ja den Pöppes. Mal schauen, was mir da einfällt. Wenn nicht, bleibts einfach so. Änderungen habe ich am Hosenbund und an den Beinabschlüssen vorgenommen. Das hat mir überhaupt nicht gefallen, was die Anleitung da von mir wollte. Sah doof aus, wollte ich nicht :D

So, die Sonne lacht – ich zücke vielleicht doch meine Kamera und melde mich dann in den nächsten Tagen noch mal.

Euch eine schöne Woche

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Gestern …

… war Übergabe vom Kleid und vom Sommermäntelchen. Natürlich musste gleich anprobiert werden und ich durfte dann Bilder von der kleinen Maus machen. Wer mich aber kennt, weiß, dass es bei mir keine Fotos im Blog oder auch an anderer Stelle im Netz geben wird, auf denen man Kinder erkennt. Entweder gibts gar keine Fotos oder es wird gepixelt, was die Mouse her gibt.

Hier also Tragebilder.

Das Mäntelchen passt genau so, wie ich es mir gewünscht und vorgestellt habe. Klasse. Gefällt mir sehr gut.

In das Kleidchen muss die kleine Nase reinwachsen. Es ist etwas zu lang geworden *lach. Aber die Mama meinte, dass ihr das so gefällt und sie es der Kleinen trotzdem anziehen wird. Das höre ich gern und das freut mich natürlich.

Alles in allem sind die beiden neuen Kleidungsstücke sehr gut angekommen. Als ich die Kleine so gesehen habe, sind  mir auch schon neue Ideen gekommen. Mal schauen, wann ich sie umsetze, denn jetzt ist erst Mal wieder unsere kleine Prinzessin dran. Also, auf auf – packen wir es an – oder so ähnlich *lach.

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… habe ich vor längerer Zeit beendet, hier aber noch nicht gezeigt. Schlimm das, aber immer kam etwas dazwischen oder ich hatte keine Lust zum Bloggen. Hier mehren sich aber stetig Dinge, die ich dann auch mal zeigen möchte. Damit das nicht überhand nimmt, muss ich mal loslegen. 8)

Gewünscht war wieder ein beeriger Farbton, was kein Problem darstellt, weil ich diesen Farbton auch sehr gern mag. Problematischer war es, ein passendes Kleidchen zu finden. Da gabs nämlich gar nichts, was mir auch nur ansatzweise gefallen hätte. Ein, zwei Modelle wären in Frage gekommen, aber ich kaufe kein Kit. Das ist mir definitiv zu teuer. Außerdem wären das wieder Farben gewesen, die überhaupt nicht zur Diskussion gestanden hätten. Was tun? Ganz klar. Selbst ist die Frau. Ein paar Gedanken und “Zeichnungen”, Berechnungen zu Papier gebracht und los gings. Während des Strickens natürlich wieder einiges verworfen, geribbelt und neu, besser, anders gemacht ist ein Kleidchen entstanden, das mir sehr gut gefällt. Ein bisschen verspielt, ein bisschen anders – ich durfte mich wieder austoben.

Leider kann man ohne passende Schneiderpuppe oder ähnliches keine wirklich schönen Fotos machen. Von daher muss ich später noch mal andere Bilder nachreichen. Hier also das Ergebnis.

Vorderansicht

Rückenansicht

Nun ein paar Detailbilder

Ich habe ein Bindeband gestrickt, mit dem man, wenn erforderlich, die Weite etwas regulieren kann.

Der Ausschnitt – knöpfbar. Sollte er zu weit/tief sein, kann man ein weißes oder helles Shirt unterziehen. Das sieht bestimmt hübsch aus.

Ärmelabschluß und Rockbündchen habe ich im Flechtband gestrickt. Ich hatte das bei KB-Design gesehen und es gefiel mir so gut, dass ich das unbedingt mal probieren musste. Hier hat es sich angeboten und es sieht super aus.

Am Rockbund habe ich dann noch eine Spitze angestrickt. Optische Täuschung oder so ähnlich könnte man es sehen. Ich wollte wieder mal ein “Unterröckchen” vorblinzeln lassen. Die helle Farbe hebt das Dunkel dann doch etwas auf und lässt es im Gesamtbild etwas freundlicher erscheinen.

Hier noch mal ein etwas besseres Bild.

Technische Daten:

Größe 98/104

Verbrauch etwas mehr als 200g Sockenwolle.

Sockenwolle gefärbt in Verlaufsfärbung

“Design” nach meiner Idee

Ich möchte gleich die Gelegenheit nutzen und meinen Lesern frohe Ostern wünschen. Ärgert Euch nicht über den Schnee, der Frühling wird schon noch kommen. Man kann es sich auch so hübsch und gemütlich machen.

Herzliche Grüße

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Lust auf einen kleinen Messebericht? Dann bitte HIER entlang ;)

 

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Hier wird …

… auch noch gesponnen – also Wolle. Nicht, dass ich nicht auch sonst bisschen rumspinne *lach. Aber hier und jetzt meine ich Wolle spinnen.

Vor längerer Zeit färbte ich einen großen Berg Angora, das ich mir schon vor einigen Jahren gekauft hatte. Allerdings ließ sich das damals gar nicht gut verspinnen. Ich war Anfängerin und die Angorahaare waren mir für mein damaliges Können viel zu kurz. Gut verpackt schlummerten sie im Stash bis ich mich an sie erinnerte.

Der Berg sieht wirklich riesig aus. Aber es sind nur 100g von insges. 500g, die ich gefärbt habe. Auf dem Bild sind die Haare noch nass, deshalb weckt es auch den Anschein, dass sie verfilzt sind. Sind sie aber definitiv nicht.

Einen Teil dieser Färbung habe ich mit schwarzem Babyalpaka gemischt kardiert. Das Spinnen war aber trotzdem kein Vergnügen. Ich weiß auch nicht, woran das lag. Vielleicht hatte ich nur einen d..fen Tag erwischt. Als die Spule gefüllt war. Lies ich sie ruhen, viele, viele Wochen. Auf einer zweiten Spule ruhte reine (also nicht mit anderen Fasern gemischt) schwarze Babyalpaka. So recht einig werden konnte ich mir nicht, ob ich die beiden Spulen verheiraten werde. Da ich nun aber freie Spulen brauche, habe ich den Schritt gewagt und beide miteinander verzwirnt. Ich bin begeistert vom Ergebnis. Ein tolles, fluffigweiches Garn ist entstanden. Nicht zu dick und nicht zu dünn.

Gewicht: 134g

Lauflänge: 288m

Da die Wolle für einen Loop nicht ausreichen wird, werde ich demnächst auch den Rest in schwarze Babyalpaka kardieren und so noch etwas Nachschub produzieren. Aufs verstricken freue ich  mich aber jetzt schon und bin ganz gespannt, wie das Strickbild dann aussehen wird.

In diesem Sinne wünsche ich eine schöne, sonnige Restwoche. Genießt die ersten wärmeren Tage (ich freue mich schon mal auf den nächsten Winter *lach).

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… wollte ich auch schon längst vorgestellt haben. Das hole ich jetzt nach. Vor einiger Zeit habe ich bei einem Streifzug durch diverse Online-Shops ein kleines feines Schmuckstück entdeckt. Eigentlich war ich auf der Suche nach diesen Karbon-Stricknadeln, in der Annahme, dass es diese auch als aufschraubbare Spitzen gibt. Gibt es nicht, aber das ist momentan auch egal. Zurück zum kleinen, feinen Schmuckstück.

Schmuck ist es eigentlich überhaupt nicht. Es ist nicht mal als Verschönerung des eigenen Ichs gedacht, sondern erfüllt ein eher praktisches Dasein. Wovon ich hier rede? Von einem Reihenzähler, der im Gegensatz zu den sonst üblichen nicht an der Nadel angehängt oder aufgesteckt wird, sondern als Ring auf den Finger gesteckt wird. Also ein Fingerring, ein Strickfingerring. 8)

Anfangs war ich sehr skeptisch, ob das überhaupt vernünftig funktionieren kann. Kann es. Inzwischen bin ich soweit, dass ich das Teilchen überhaupt nicht mehr missen möchte.

Der Ring ist für jede Fingergröße anpassbar. Sehr gut, denn ich zähle nicht zu den Frauen, die recht schlank sind. Somit sind auch meine Finger eher wurstig *lach.

Durch das Silikonband mit den “Nuppsis” kann man die für sich geeignete Größe bequem einstellen.

Meinen Ring trage ich am Zeigefinger. Getestet habe ich aber auch schon das Tragen am Daumen. Dann betätige ich den Knopf eben mit dem Mittelfinger und muss trotzdem die Stricknadeln nicht aus der Hand legen.

Aber am bequemsten ist es, wenn der Ring am Zeigefinger steckt (für mich jedenfalls)

So getragen, kann ich bequem mit dem Daumen Reihe für Reihe, Runde für Runde das Knöpfchen drücken, ohne die Nadeln aus der Hand legen zu müssen.

Noch ein paar positive Eigenschaften: Der Reihenzähler schaltet sich nach einigen Minuten selbstständig aus. Betätigt man dann wieder den Counterknopf, erscheint die zuletzt angezeigte Zahl auch wieder.

Die Reset-Taste lässt sich etwas schwerer drücken, als der Counterknopf. Das finde ich super, weil man ja auch mal versehentlich an diesen kleinen Knopf kommen könnte und dann wären alle bisher gezählten Reihen pfutsch – weg, einfach wieder auf Null. Gar nicht auszudenken, was das für eine Katastrophe beim Muster stricken wäre.

Es gibt aber leider auch einen negativen Punkt. Der Ring stinkt *lach. Ich bin wirklich nicht übermäßig geruchsempfindlich. Aber die Weichmacher, die für das Silikonband verwendet wurden, die stinken. Ich werde also das Band auswechseln, sobald ich einen geeigneten Ersatz dafür gefunden habe.

Ansonsten bin ich, wie schon geschrieben, sehr zufrieden mit dem kleinen und preisgünstigen Spielzeug. Den Ring gibts in verschiedenen Farben bei Knittybitty

Ich widme mich jetzt wieder meinem aktuellen Strickstück und wünsche Euch ein wunderschönes, sonniges Wochenende.

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…. haben mich derzeitig voll im Griff. So sind wieder ein paar Gramm Wolle in meiner Hexenküche aus dem Topf gesprungen.

Hier eine Färbung auf Sockenwolle von Dunkel über einen helleren Farbton zu Dunkel. Diese Färbung finde ich für Sockenstricker sehr gut, weil sie die Möglichkeit bietet, 2 Socken mit gleichem Farbverlauf zu stricken. Wie das geht? Ganz einfach. Die erste Socke würde ich mit Wolle vom Knäuel INNEN heraus stricken. Die zweite dann eben mit der Wolle vom Knäuel außen. So gestrickt hat mein ein identisches Paar Socken. Ich hoffe, das ist verständlich erklärt?

Hier eine zweite Dunkel-Hell-Dunkel-Verlaufsfärbung, die ich mit selbst versponnener, einfädiger Lace-Wolle zu Testzwecken gefärbt habe.

Mein Hauptaugenmerk liegt aber auf Färbungen, die ich in diesem Beitrag schon gezeigt habe.

Allerdings möchte ich nicht immer zu “ganz hell” im Verlauf kommen.

Also entstehen auch andere Farbergebnisse.

Wie färbe ich aber nun, um diesen langen Farbverlauf zu bekommen? Ok, ich habe es getan und eine Videoanleitung dazu gemacht. Leider war die Speicherkarte dann voll, so dass von dieser “Dunkel-Hell-Dunkel-Färbung” für Socken nur der Anfang, der aber eigentlich das Wichtigste schon beinhaltet, zu sehen und hören (ich hasse meine Stimme. Sorry schon mal dafür) ist.

Wer sich also dafür interessiert, bitte HIER entlang.

Mehr Bilder dazu werde ich nachreichen. Ich würde mich freuen, wenn ich ein Feedback bekäme und mir dann eventuell auch andere Färbungen dieser Art ansehen könnte.

Euch einen schönen Wochenstart

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… ist entstanden. Aber von Anfang an. Vielen ist bekannt, dass ich seit Jahren nach der zündenden Idee für ein Verlaufsgarn suche, das natürlich selbst gefärbt wird. So gabs vor längerer Zeit schon die Knäuel-Verlaufsfärbung. Diese bringt schon sehr schöne Ergebnisse, ist aber sehr aufwendig und zeitintensiv. Außerdem ist es noch nicht ganz das, was ich haben wollte. Mit dieser Färbung wiederholen sich bei großen Strickstücken die Farbverläufe zu häufig und das wollte ich vermeiden. Also habe ich weiter überlegt und getestet und bin nun zu einer anderen Verfahrensweise gekommen, die mich meinem Ziel schon ein ganzes Stück näher gebracht hat. Hier mal ein Bild vom Färbeergebnis.

Das sind 200g Sockenwolle im Verlauf gefärbt. Meine Farbe und auch die, einer Bekannten. Ich freue mich immer, dass ich mich an ihrer kleinen Tochter stricktechnisch austoben darf. Das macht einfach Spaß. Ich habe ihr also die Färbung gezeigt, sie war begeistert und wünschte sich für ihre Tochter eine leichte Sommerjacke. Hmm, eigentlich kein Problem. Aber bei einer kleinen Größe hätte ich nie und nimmer den Verlauf in einer Länge gesehen. Also fragte ich, ob ich meiner Fantasie freien Lauf lassen darf. Sie war einverstanden und so entwarf ich eine Sommerelfe. Warum nun wieder Elfe? Ganz einfach. Nach Rücksprache mit der fadenstillen Anett durfte ich Musterteile ihrer Elfenstille nutzen und damit experimentieren.

Ich habe die Sommerelfe als RvO gestrickt. Im Rückenteil habe ich mit dem Muster begonnen. Dieses habe ich nach und nach in die “Breite” laufen lassen. So streckt es optisch. Das gefällt mir persönlich sehr gut. Das Mäntelchen ist in leichter A-Form gestrickt, allerdings nicht zu weit ausgestellt. Nur der Brustbereich wird geknöpft. Die Form der Ärmel erinnert mich an Trichterblüten. Ich finde auch das sehr hübsch. Der Farbverlauf kommt sehr gut zur Geltung. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit meiner Arbeit. Die Sommerelfe wiegt gerade mal 150g und ist somit wirklich Sommertauglich.

Nun aber genug geschrieben. Achtung, Bilderflut!

Vorderansicht

Rückenansicht

Hier noch mal das Muster – beginnend am Rücken – im Detail.

Ein Blick auf den Ärmel. Auch hier wieder mittig im Ärmel ein bisschen Muster und der Abschluss dann, etwas verändert zur Elfenstille.

Der Abschluss des Mantels …

… und noch ein bisschen Formgebung :)

.oO Und wieder ist ein schönes, kurzweiliges Strickvergnügen zu Ende. Es hat Spaß gemacht und ich hoffe, ich darf noch recht viel für die kleine Räubertochter nadeln. Ein herzliches Dankeschön noch an Anett – vielleicht repariere ich doch noch Deine Überlandleitung. Die Fotos sind ja echt der Hammer, Liebelein.

Für die Verlaufsfärbung gibts dann in den nächsten Tagen eine kleine Videoanleitung. Die ist wirklich ganz einfach und macht richtig Spaß.

Bis dahin …

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